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Digital und stolz darauf.
Während die Synth-Welt dem Analogen hinterherjagt, geht der Modor NF-1 den anderen Weg, und steht dazu. In Belgien gebaut und eine kleine Rarität, trägt dieser achtstimmige DSP-Synth sein digitales Herz offen: unverkennbare weiße Frontplatte, abgeschrägte Reglerkappen und ein Klang, der ganz ihm gehört.
Der Name sagt alles: NF-1 steht für Noises and Formants. Neben einem klassischen resonanten 12-dB-Filter sitzt ein Formantfilter mit morphenden Vokalen, das es vor ihm in Hardware nicht gab, dazu zehn Wellenformen pro Oszillator, von sauberen Sägezähnen über Arcade-Rauschen und Wind bis zu Feedback-FM. Wo viele Digitalsynths saubere Perfektion suchen, hat der NF-1 Textur, Charakter und eine Chamäleon-Bandbreite von Pads über Leads und dunkle, sich entwickelnde Obertöne bis zum wirklich Seltsamen.
Ein Instrument zum Anfassen und Schrauben, für alle, die finden, dass Digital nach nichts anderem klingen soll, nicht nach Analog.
Polyphonie
- 8 Stimmen
- Poly-, Mono- und Mono-Legato-Modus
Oszillator-Sektion
- 3 vollständig unabhängige Oszillatoren mit 10 Wellenformen:
- SAW: Sägezahn mit Pulsweitenmodulation
- SQU: Puls mit Pulsweitenmodulation
- TRI: Dreieck mit Pulsweitenmodulation
- SYNC: Oszillator-synchronisierte Welle
- ADD: Additive Obertöne
- SONAR: Resonant bandpassgefiltertes Rauschen
- WIND: Blasinstrument-Rauschen
- ARC: Rauschen im Arcade-Stil
- FM: Sinus-FM-Paar
- FBFM: Feedback-Sinus-FM-Paar
Filter-Sektion
- Resonantes 12-dB/Okt-Filter, stufenlos mischbar zwischen Tiefpass, Hochpass, Bandpass und Bandsperre (Notch)
- Formantfilter mit 3 morphenden Vokalen, 10 Vokal-Presets und frei einstellbaren Formantfrequenzen
Effekt-Sektion
- Kammfilter-Effekt für Chorus, Flanger und mehr
- Delay-Effekt für Echos
- Alle Parameter unabhängig einstellbar und modulierbar
Modulations-Sektion
- 4 dreistufige Hüllkurven, je mit 3 Pegel- und 4 Zeiteinstellungen
- 2 umschaltbare LFOs mit TRI/SAW/SQU/SIN-Wellenformen, 1 TRI-LFO am Modwheel, 1 Zufalls-S&H mit Tiefpass-Option
- Modulationsmatrix mit 7 frei definierbaren Verbindungen, 19 Quellen und 86 Zielparametern
Speicher
- 448 Patches in 14 Bänken [A-N] zu je 32 Patches
- Alle Werkspresets überschreibbar
Anschlüsse
- Netzteilanschluss 9 V, 600 mA, Pluspol innen
- MIDI IN/THRU/OUT (3x 5-Pol-DIN)
- Audioausgang Links/Stereo (6,35-mm-TRS oder Monoklinke, unsymmetrisch, kopfhörertauglich)
- Audioausgang Rechts (6,35-mm-Monoklinke, unsymmetrisch)
- Sustain-Schalter (6,35-mm-Monoklinke)
- Volume-/Modulationspedal (6,35-mm-TRS-Klinke)
- USB-Anschluss für MIDI (Class Compliant, keine Treiberinstallation nötig)
Bedienelemente
- 42 Drehregler
- 20 Taster
- 1 Drehencoder
- 1 Netzschalter/Lautstärkeregler
Display
16x2 grün hinterleuchtetes LCD (unterstützt lateinische und kyrillische Zeichen)
MIDI
- MIDI-Steuerung aller kontinuierlichen Klangparameter in Echtzeit
- Unterstützt Pitch Bend, Velocity, Aftertouch (Channel & Poly), Modwheel (CC#1), BreathCtrl (CC#2), CC#3 und Expression-Pedal (CC#4)
- Backups und Patch-Austausch über Patch-, Bank- und Memory-Sysex-Dumps
- Firmware-Updates per Sysex
- MIDI-MPE-kompatibel
Abmessungen
- Breite: 440 mm (ohne Rackwinkel), 480 mm (mit Rackwinkeln)
- Höhe: 267 mm (10,5" / 6 HE)
- Tiefe: 40 mm (vorne) - 80 mm (hinten)
- Gewicht: ca. 6 kg
Rackmontage
- 6 Höheneinheiten
- Versenkte Anschlüsse auf der Rückseite für einfache Rackmontage (kein verlorener Platz darüber)
- Rackwinkel inklusive, plus Holzseiten für den Desktop-Einsatz.